Filmfest München 2016

Vom 23.06. bis 02.07. findet das Filmfest München statt.

Das Filmfest wurde 1983 zum ersten Mal veranstaltet. Nach den Berliner Filmfestspielen ist es das größte Filmfestival in Deutschland mit rund 80.000 Besuchern. Jährlich sind beim Filmfest mehr als 2.000 deutsche und internationale Medienprofessionals aus der Film-, Fernseh- und Videobranche sowie rund 500 Journalisten akkreditiert. Seit 1983 stellte das Filmfest über 6.400 Spiel- und Dokumentarfilme sowie TV-Movies in internationaler, europäischer oder deutscher Erstaufführung vor.

Erstmals schreiben die Adam Opel AG und das FILMFEST MÜNCHEN dieses Jahr den Sophie-Opel-Preis aus. Gesucht wird der beste Werbespot oder Kurzfilm unter dem Motto „Umparken im Kopf“, mit dem Opel seit 2014 für die Überwindung von Vorurteilen und Irrtümern wirbt. Die eingesendeten Beiträge sollen zum Diskurs anregen und unterhalten. Innovative Ideen sind gewünscht. Mitmachen können alle Studenten und Studentinnen, die an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind und zwar egal in welchem Studienfach. Gedreht werden kann auf allen Formaten, vom Handy über die Actioncam bis zur Profikamera. Die Spots dürfen zwischen 90 Sekunden und 3 Minuten lang sein und müssen bis zum 27. Mai 2016 eingereicht werden. Alle weiteren Informationen zur Ausschreibung findet man auf reelport.com.

Alle zwei Jahre tritt das Filmfest gegen eine Fußballgroßveranstaltung an. 2016 ist das Festival erstmals an drei Tagen während der Fußball-EM zum Auswärtsspiel in der Public-Viewing-Arena des Flughafens München zu Gast. Vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 werden auf der 41 Quadratmeter großen LED-Leinwand des Meta Twist Towers im Forum des Airport Centers alle EM-Spiele übertragen. An den spielfreien Tagen präsentiert das Filmfest dort, wo es seine internationalen Gäste empfängt, immer um 20 Uhr Filme rund um das Thema Fußball. Der Eintritt ist frei und fünf Stunden kostenlos parken im Parkhaus P20 gibt es noch dazu.

Den Anstoß macht am 24. Juni Hans Steinbichler mit seinem Film „Landauer – Der Präsident“ über den einstigen Präsidenten des FC Bayern München, Kurt Landauer, der in den 1930er Jahren als Jude dem Club vorstand und zur Flucht in die Schweiz gezwungen wurde. Am 28. Juni dokumentiert „Next Goal Wins“ den Aufstiegskampf der Fußballnationalmannschaft von der Pazifikinsel Samoa. Der Dokumentarfilm „Referees at Work“ gewährt schließlich am 29. Juni ungewöhnliche Einblicke in die schwierige Arbeit der Unparteiischen während der Fußball-EM 2008.

Weitere Infos: filmfest-muenchen.de

Martin Lorenz ist det Gründer von kinovent. Er schreibt die Artikel und Moderiert die Social Media wie Facebook und Twitter.