Das Filmfestival Max Ophüls Preis geht wieder los.

© Filmfestival Max Ophüls Preis gGmbH

Vom 20. bis zum 26. Januar findet das 41. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken statt.

DARKROOM eröffnet das 41. Filmfestival

Rosa von Praunheim erhält den Ehrenpreis und wird am Montag, den 20. Januar 2020 das 41. Filmfestival zudem mit seinem jüngsten Spielfilm eröffnen. Basierend auf einem wahren Kriminalfall aus dem Jahr 2012 erzählt Rosa von Praunheim in DARKROOM die Geschichte eines aus Saarbrücken stammenden jungen Mannes, der in der Berliner Schwulenszene ein mörderisches Doppelleben führt. 

„DARKROOM ist der perfekte Eröffnungsfilm für das Filmfestival Max Ophüls Preis“, so Festivalleiterin Svenja Böttger. „Er knüpft mit der Herkunft des Protagonisten und dem Anfang der Geschichte nicht nur eine Verbindung zu Saarbrücken, sondern steht ganz in der Tradition des Festival-Gründungsgedankens, auch dem queeren Film eine Plattform zu geben.“

63 Filme // 49 Uraufführungen // Preisgelder im Wert von 118.500 EUR

Beim diesjährigen Filmfestival werden 63 Filme in vier Wettbewerbskategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, MIttellanger Film und Kurzfilm gezeigt, darunter 49 Uraufführungen. Die Genderquote bei den Filmemacher·innen in den Wettbewerben hält sich in etwa die Waage mit 30 (weiblich gelesen) zu 35 (männlich gelesen). Insgesamt werden 16 Preise im Wert von 118.500 EUR vergeben.

Ophüls-Festival geht „uff de Schnerr“

Der Versuchsballon im vergangenen Jahr hatte wohl einen guten Flug: Das Saarbrücker Filmfestival führt in seiner 41. Ausgabe seine Reihe „MOP uff de Schnerr“ weiter. Erneut sind Filme aus dem Wettbewerb zusätzlich zu den üblichen Festivalkinos auch außerhalb Saarbrückens zu sehen, vom 24. bis 26. Januar:   In den Thalia Lichtspielen in Bous laufen die Spielfilme „Nothing more than perfect“, „Julia muss sterben“, „Live“  sowie die Dokumentation  „Lost in face“. Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt die Spielfilme „Lovecut“, „Neubau“, „Jiyan“ und die Doku „Sommerkrieg“.  Im Capitol Movie World in Saarlouis sind die Spielfilme „Sunburned“, „Paradies“, „Irgendwann ist auch mal gut“ und die Dokumentation „Glitzer & Staub“ zu sehen. Bei allen Vorstellungen sind Mitglieder der Filmteams dabei.

Martin Lorenz ist det Gründer von kinovent. Er schreibt die Artikel und Moderiert die Social Media wie Facebook und Twitter.