DOK DAY in der Schauburg Leipzig

© DOK Leipzig

Seit dissen Jahr versorgt das DOK Leipzig Team zwischen den Festivalausgaben das Leipziger Publikum, Dokumentarfilme auf der Leinwand. Gemeinsam mit der Schauburg zeigen sie von nun an jeden letzten Mittwoch des Monats Höhepunkte der vergangenen Festivals.

Los geht es am 29.01. um 20 Uhr mit dem Publikumsliebling GUNDERMANN REVIER von Grit Lemke. Mithilfe von unveröffentlichten Archivaufnahmen und Gundermanns Liedern zeigt der Film einen Mann, der sich in seiner Kunst geistreich mit den Folgen des Tagebaus, mit Umweltschutz und individueller Verantwortung auseinandergesetzt hat. Ein Film für unsere Zeit.

Am 26.02. geht es weiter mit AUTOBAHN von Daniel Abma. Im Kurort Bad Oeynhausen droht das „Bad“ entzogen zu werden, da sich tausende LKWs täglich durch den Ort zwängen. Eine Umgehungsstraße soll Abhilfe schaffen. Liebevoll und mit Sinn für Humor fängt Abma das Leben vor Ort ein.

IN THE NAME OF SHEHERAZADE ODER DER ERSTE BIERGARTEN IN TEHERAN von Narges Kalhor steht Ende März auf dem Programm. Jochen Kürten von der Deutschen Welle hat den Film auf dem Festival gesehen und schreibt: „ […] eine kluge Meditation über das Filmemachen, eine hintergründige Auseinandersetzung mit den Begriffen Heimat und Fremde, ein nachdenklicher Film über Vorurteile und kulturelle Ignoranz, aber vor allem auch ein witziger Film über all diese Phänomene zusammen.“

Über weitere Filme halten wir Sie auf dem Laufenden.

Über DOK Leipzig und Schauburg Leipzig

DOK Leipzig ist eines der führenden Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm. Einzigartig in der Verbindung dieser beiden Sparten baut DOK Leipzig auf einer mehr als 60-jährigen Geschichte auf. Durch innovative Ansätze und Formen wird diese Tradition immer wieder aufs Neue bereichert. Im Zentrum stets die Werte: Frieden, Toleranz, Menschenwürde und Meinungsfreiheit. Das Programm des Festivals bilden Filme mit einer starken künstlerischen und persönlichen Handschrift. DOK Leipzig ist ein Festival, das die Filme feiert und Debatten fördert.

Die Schauburg blickt auf eine lange Tradition zurück. Das denkmalgeschützte Gebäude am „Adler“ wurde 1928 nach Plänen des Architekten Hermann Mäding für den Rudolf-Film-Verleih errichtet – im Stil des Art Déco. Nach mehreren Umbauten verfügt die Schauburg heute über drei Säle mit insgesamt 435 Sitzplätzen und ist mit moderner Kinotechnik ausgestattet. Der nostalgische Charme aus der Zeit der ersten Lichtspielhäuser ist ihr jedoch erhalten geblieben. In der Schauburg kommen Freunde der Filmkunst voll auf ihre Kosten. An den Wochenenden am Nachmittag ist Familienkino, oft auch mit Kinderfilmklassikern. Am Montag heißt es in der Schauburg „Das montags Original“. Dort bieten wir Filme in Orginalsprache mit und ohne Untertitel an. Anspruchsvolle Filme in großen und bequemen Sälen zu fairen Preisen, das macht die Schauburg zu etwas Besonderem in Leipzigs Kinolandschaft.

Martin Lorenz ist det Gründer von kinovent. Er schreibt die Artikel und Moderiert die Social Media wie Facebook und Twitter.