Das Filmfestival Max Ophüls Preis zieht eine positive Bilanz

42. Filmfestival Max Ophüls Preis 2021 – Aufzeichnung Blaue Woche Foto: Oliver Dietze

„Wir sind überwältigt davon, wie zahlreich unsere Inhalte genutzt wurden und welch enorme Aufmerksamkeit dadurch dem jungen deutschsprachigen Film zuteil wurde“, resümiert Festivalleiterin Svenja Böttger. „Insbesondere die Zahl der Filmsichtungen hat uns sehr positiv überrascht, da wir rund ein Drittel weniger Filme als in den Vorjahren programmiert haben. Wir erhielten überwiegend positives Feedback von den Nutzer·innen, den Filmschaffenden und den Fachbesucher·innen. Wir haben sehr viel gelernt in dieser Online-Edition, wovon kommende Ausgaben sicher profitieren werden. Fest steht aber auch: Wir freuen uns auf die Rückkehr in die Saarbrücker Kinos!“

Auf der Streaming-Plattform wurden die einzelnen Filmdetailseiten 670.013 Mal aufgerufen. Insgesamt ergab sich eine Sehdauer von fast zwei Millionen Minuten (1.944.578 Minuten). Im diesjährigen Programm liefen 98 Filme in 47 Filmprogrammen.

Die Zahl der Fachbesucher·innen lag bei 1.079 Akkreditierten, davon 91 Pressevertreter·innen.

Bei den Online-Veranstaltungen des Branchenprogramms MOP-Industry sind rund 900 Teilnehmende zu verzeichnen. Neben unseren Panels und Kooperationsveranstaltungen wurde mit „UNLOCK the industry“ ein internationaler Think Tank geschaffen, dessen Ergebnisse am Festivalfreitag vorgestellt wurden und nun öffentlich für weiterführende Diskussionen zur Verfügung gestellt werden.

Die Eröffnung, Preisverleihung sowie die Web-TV-Formate wurden live sowohl auf der Streaming-Plattform, als auch auf YouTube ausgestrahlt, wo die einzelnen Inhalte darüber noch bis Ende Februar anschaubar sind.

„Wir möchten uns ganz herzlich für das große und ungebrochene Vertrauen unserer Förderer, Partner, Festivalpat·innen und Preisstifter bedanken, insbesondere bei den Vertreter·innen des Saarlands und der Landeshauptstadt Saarbrücken. Ihre Treue und damit verbundene große Unterstützung haben uns erst die Möglichkeit gegeben, diese Online-Edition so zu entwickeln und umzusetzen.“

Martin Lorenz ist det Gründer von kinovent. Er schreibt die Artikel und Moderiert die Social Media wie Facebook und Twitter.