Die 28. Rüsselsheimer Filmtage kommen erneut als Stream ins Heim-Kino

Die 28. Rüsselsheimer Filmtage kommen erneut als Stream ins Heim-Kino
© Förderverein Cinema Concetta e.V., Rüsselsheim

Die Rüsselsheimer Filmtage, Deutschlands einziges Festival für satirische Kurzfilme, kommen wie bereits im vergangenen Jahr den Zuschauern entgegen. Vom 11.06. bis zum 11.07. finden die 28. Rüsselsheimer Filmtage im Internet statt. Es gibt zehn Produktionen, die sich um die mit insgesamt 8000 Euro dotierten Preisgelder des Filmfests bewerben. Das Publikum, das traditionsgemäß in die Rolle der Jury schlüpft, kann seine Stimmen bis zum 24. Juni per Internet abgeben. Wie gewohnt stellt Moderator Philipp Engel die Teilnehmer in kurzen Video-Interviews vor und führt die Zuschauer durch das Programm. Die Aufzeichnung der Preisverleihung geht dann am 27. Juni online und kann bis zum 11. Juli aufgerufen werden, dann endet das Streaming-Angebot.

Dennoch wird es 2021 eine Live-Veranstaltung des Festivals geben. Falls es die Corona-Lage erlaubt, wollen die Veranstalter, die Cinema Concetta Filmförderung am 28. Juli im Rahmen des regionalen Kultur-Sommers zu einer Filmnacht im Adams-Hof, dem historischen Teil des Opel-Altwerkes, einladen. Die Besucherzahl ist nach jetzigem Kenntnisstand auf 100 Gäste begrenzt, das Catering übernimmt das Team der Kunst-Kneipe „Das Rind“.

Karten für die Live-Aufführung, die um 21:00 beginnen soll, kosten 15 Euro und sind an den üblichen Vorverkaufsstellen von Kultur123 Rüsselsheim erhältlich. Den Zugang zum Streaming-Festival und der Publikumswahl finden die Freunde der Rüsselsheimer Filmtage auf der Homepage der Cinema Concetta Filmförderung unter https://satirische-kurzfilme.de. Die Teilnahme am Streaming kostet 10 Euro.

Eine Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr musste frühzeitig ad acta gelegt werden, dafür können die Freunde des satirischen Kurzfilms jetzt zwei Wochen lang das Programm ansehen und darüber abstimmen, wer die Preisgelder von Stiftung und Förderverein Cinema Concetta erhält. Traditionell bekommen die besten drei Filme Preise in Höhe von 5000, 2000 und 1000 Euro.

Die traditionellen wie populären Brausestäbchen, die ebenso wie Bleistift und Stimmkarte bei der Variante Internet nicht direkt zu verteilen sind, werden zwischengelagert, so dass im nächsten Jahr in Rüsselsheim jedem Gast die doppelte Ration zusteht.

Martin Lorenz ist det Gründer von kinovent. Er schreibt die Artikel und Moderiert die Social Media wie Facebook und Twitter.

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