35. Freiburger Filmfestival reist filmisch nach Ruanda und Mexiko

35. Freiburger Filmfestival reist filmisch nach Ruanda und Mexiko

Das diesjährige Freiburger Filmfestival findet vom 16. bis 25. Juli statt. Das FIFF nimmt Sie in seiner 35. Ausgabe auf Weltreise mit. Insgesamt 139 Filme aus 51 Ländern finden sich in dem Programm. Inhaltlich versprechen die Veranstalter eine filmische Weltreise nach Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa. Fliegen Sie nach Ruanda und Mexiko, lassen Sie Ihre liebsten Klassiker mit Kultmusicals auf der großen Leinwand und unter freiem Himmel wieder aufleben treffen Sie den König des französischen Pops, Étienne Daho, in den Strassen von Freiburg, tauchen Sie ein in Filme über den Libanon und Palästina, die von La Gale (Karine Guignard) ausgewählt wurden, und zittern Sie in der Mitternachtsvorführungen. Dank der neuen Sektion Großes Kino für Familien können Sie die Reise nun auch mit der ganzen Familie unternehmen.

Mexiko und Ruanda im Zentrum

In der Sektion «Neues Territorium» stehen Ruanda als Land mit dem jüngsten Filmschaffen der Welt, sowie Mexiko im Zentrum. 43 mexikanische Filmemacherinnen und -macher werden präsentiert, zum Beispiel Alejandro González Iñarritu; der 1951 in Cannes ausgezeichnete Film «Los olvidados» von Luis Buñuel ist wieder zu entdecken; oder Guillermo del Toro wird per Videokonferenz aus Hollywood eine öffentliche Masterclass abhalten.

Darüber hinaus rücken die Sektion «Genrekino: Musik!» und die neue Sektion «Die Lieblinge des Publikums» die Musik in den Vordergrund. Die Sektion «Grosses Kino für Familien» soll zudem das jüngste und junge Publikum ansprechen.

Online Verlängerungen

Getreu seinem Vermittlungsauftrag vergisst das Festival auch jene nicht, die aus gesundheitlichen, wirtschaftlichen oder anderen Gründen nicht in die Kinosäle kommen können und nutzt die digitale Technik, um einen Teil seines Programms nach dem Festival vom 26. Juli bis 15. August 2021 online zu stellen. Dem Schweizer Publikum werden während zwei Wochen auf Festival Scope rund fünfzehn Filme für CHF 10 pro Film zu Verfügung stehen. Und für das internationale Publikum werden die Kurzfilme des Internationalen Wettbewerbs kostenlos gezeigt, damit auch Filmschaffende die Talente entdecken können, die das Festival zutage fördert

Martin Lorenz ist det Gründer von kinovent. Er schreibt die Artikel und Moderiert die Social Media wie Facebook und Twitter.