„Es ist wichtig, die Filmkunst gemeinsam mit anderen Menschen zu erleben“

„Es ist wichtig, die Filmkunst gemeinsam mit anderen Menschen zu erleben“

In diesen sinne Lädt das „Festival des deutschen Films“ zum Open-Air Kino ein. Das Projekt „Filmfrühling“ soll vom 18. Juni bis 4. Juli in Limburgerhof (Rhein-Pfalz-Kreis) stattfinden. Mit dem Projekt „Filmfrühling“ möchten sie ein Zeichen der Lebensfreude setzen, dass wir uns nicht unterkriegen lassen dürfen von den Zumutungen der Pandemie. Gleichzeitig möchten sie aber auch zeigen, wie wichtig die Künste in diesen Zeiten, insbesondere die Filmkunst ist, die uns in der Vereinzelung beweist, wie sehr wir mit dem Schicksal anderer Menschen verbunden sind – und wie wichtig es ist, die Filmkunst gemeinsam mit anderen Menschen zu erleben. Sie freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt nun unter Pandemiebedingungen den Besucher*innen ermöglichen dürfen.

Programm

Seit Heute (03.06.) ist das Programm online. Insgesamt sollen 13 Filme gezeigt werden. Das Programm reicht von der großartigen Geschichte vom „Hochzeitsschneider in Athen“, der uns zeigt, was ein stilles Glück ist über den Essayfilm mit und über „Charles Aznavour“, den großen Chansonier, bis zum „Rosengarten der Madame Vernet“, dem „Parfum des Lebens“, dem Film über „Sibyl“, der Psychotherapeutin, die keine Lust mehr hat oder „Mein Liebhaber, der Esel & ich“, bei dem schon der Titel alles erzählt. Französische Komödien eben, die stets mit unübertrefflicher Eleganz glänzen, mit Geschichten, die immer ein bisschen in die Tiefe gehen, aber eine brillante Leichtigkeit behalten. Dazu aus Deutschland „Faking Bullshit“, die Komödie auf der Polizeiwache mit Bjarne Mädel, „May, die dritte Frau“ aus Vietnam, ein Film, der mit großartigen Bildern tief in die patriarchale Geschichte des Landes greift, „Kiss me kosher“, die deutsch-israelische Liebesgeschichte der anderen Art, „In Berlin wächst kein Orangenbaum“ von und mit Kida Khodr Ramadan und nicht zuletzt das wohl aus gereifteste Meisterwerk im Programm: „Die schönsten Jahre eines Lebens“ von Claude Lelouch, bei dem es nicht nur um die Liebe zwischen zweien, sondern auch um die Liebe zum Kino geht. 

Tickets

Der Eintrittspreis beträgt 12 Euro pro Person. Aufgrund der Hygienevorschriften werden die Kinostühle so gestellt, dass das Abstandsgebot zu den unmittelbaren Nachbarstühlen gewahrt werden kann. Sie verkaufen die üblichen Einzeleintrittskarten (mit denen Sie allein sitzen), aber auch Doppelplätze
(für 24 Euro), bei denen zwei Personen nebeneinander sitzen können.

Martin Lorenz ist det Gründer von kinovent. Er schreibt die Artikel und Moderiert die Social Media wie Facebook und Twitter.

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